Aktuelle Veranstaltungen in unseren neuen Räumlichkeiten am Gerberplatz.

Le Grand Gekritzel Outdoor

SÜBKÜLTÜR AM DIENSTAG, 28.06.2022 um 20:00 Uhr

Kritzeln tun wir meistens nebenbei, so entstehen beim Telefonieren oder Grübeln skurrile Werke, die kein Publikum haben. Bei uns schon! 

In der Outdoor Edition des Grand Gekritzel erstrahlt unser lauschiger Vorplatz in Weiß – nämlich mit Papier ausgekleidet. Stühle, Tische u. v. m. warten darauf, von Euch bemalt zu werden. So könne wir die Sommerhitze genießen und uns gemeinsam kreativ ausleben. Ob großes Werk oder kleine Skizzen, ob konzipierte Komposition oder unbewusster Strom, es wird sich alles zusammenfinden.

Ihr seid eingeladen, Euch dann hemmungslos auszutoben, mit Stiften, Aquarell, in bunt oder einfarbig. Einen Grundstock an Malutensilien stellen wir bereit, Ihr könnt gern eigene Farben mitbringen.

Bei Regenwetter findet die große Kritzelei in den Innenräumen statt.

NanoCOLLECTIV: Die große Gucki-Klick-SinnSang-Show

SÜBKÜLTÜR AM DIENSTAG, 05.07.2022 um 20:00 Uhr

Die Bayreuther Künstler:innen Petra Feigl, Sibylle Friz und Wolfgang Riess haben sich zu nanoCOLLECTIV zusammengeschlossen. In ihrer Live-Performance vertonen und visualisieren sie lyrische Texte. Gemeinsam mit Künstler:innen, die an den Projekten beteiligt waren, ist eine bunte Mischung von natürlichen und elektronischen Klangperformances entstanden. Petra Eisend (Handpan), Lutz J. Mays (bass). Michl Bövers (bass) und Trashure Island (Mashup) kreieren zusammen mit Vámbéry (Cello, electronics) und Hans-Uthe West (bass, eletronics) Soundcollagen zu Texten von Bonnie Azzuro. Als Gastsprecher wird der schottische Liedermacher Simon Kempston zu hören sein.

Eintritt: 2 €

Wohn(t)räume-Kino: Der Stoff, aus dem Träume sind

SÜBKÜLTÜR AM DIENSTAG, 12.07.2022 um 20:00 Uhr

Was bewegt Menschen dazu, sich das gemeinsame Wohnen selbst zu organisieren? Welche Ideale stehen dahinter, wie finanzieren sie sich, und wie funktioniert das Leben in Gemeinschaft? Anhand von sechs selbstverwalteten Wohnbauten in Österreich aus 40 Jahren macht sich der Dokumentarfilm „Der Stoff, aus dem Träume sind“ auf die Suche nach Antworten.

Die Pionier:innen des Projekts „Kooperatives Wohnen“ nahe Graz berichten von der Genese aus den experimentellen Idealen der 60er Jahre, von internen und externen Konflikten und vom Altwerden in Gemeinschaft, die Bewohner:innen der Ökosiedlung „Gärtnerhof“ vom Wohnen an der Peripherie zwischen Idylle und Isolation.
Das Wohnprojekt „Wien am Nordbahnhof“ und das Projekt „willy*fred“ in Linz zeigen wiederum ganz andere Modelle und soziale Milieus: Hier die Soziokratie mit bildungsbürgerlicher Verantwortung, dort die explizit politische Ambition, Häuser als Teil des in Deutschland entwickelten Mietshäusersyndikats dauerhaft dem Markt zu entziehen.

Die Balance zwischen gelebter Solidarität und sozialer Kontrolle und die Frage, wie transparent das Leben für die Nachbarn sein soll, zieht sich ebenso als Leitmotiv durch den ganzen Film wie das Spannungsverhältnis zwischen städtischem und dörflichem Leben.

Trailer: https://vimeo.com/456909021

Österreich, 2019 | 75 min. | deutsch/OmeU
Regie: Lotte Schreiber & Michael Rieper

Eintritt: 2 €

In Kooperation mit der Initiative „Wohn(t)räume“ zeigen wir in unregelmäßigen Abständen Filme über neue Formen des Zusammenlebens jenseits der Kleinfamilie.